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Nach EARTHSHAKER , BATTLE OF METAL geht mit dem BEASTIVAL in Geiselwind ein weiteres Festival an den Start.
Die Erwartungen waren hoch und wurden auf alle Fälle erfüllt. Lediglich das Wetter machte dem Festivalstart schwer zu schaffen. Als großen Pluspunkt erwieß sich die Eventhalle in der die Indoor Stage (Tentstage) untergebracht war und den dort auftrettenden Bands einen enormen Publikumszuwachs verschaffte.
Bereits am Mittwoch wurde eine Warm Up Party mit der wohl deutschlandweiten besten Cover Metal Band Justice celebriert. Am ersten Festvialtag eröffneten die Schweinfurter Thrash Metal Band HATRED auf der Mainstage und konnten bei ihrem Heimspiel positiv punkten. PESSIMIST ballerten danach in der Halle eine ordentliche Brise Death Metal in die Runde und die Meute vor der Bühne feierten die Band ordentlich ab. BLEEDING RED machten es ähnlich legten sich mächtig ins Zeug und mobilisierten die bereits gut gefüllte Gelände mit modernen Thrash Metal.
Nach LOST SOCIETY hauten BRAINSTORM ihre Power Metal Hymnen sympatisch in die abgehende Meute. SCREAMER überraschten mit Heavy Metal Songs um die Bühne für VARG aufzuwärmen , ordentlich Pyro und eingängige Refrains ließen das Publikum schonmal richtig steil gehen. Wolfskult pur. Die kanadischen EX DEO zerlegten die Innenbühne und die Zugaberufe waren nicht unberechtigt. Überraschend starke intensive Show.
Das erste Thrash Metal Big Teutonic Four Auftritt wurde für TANKARD zu einem wahren Siegeszug. Ob alte Klassiker wie ´Zombie Attack` oder `Chemical Invasion`, wechselten sich mit neuen Tracks der Marke `Rectifier` bzw. `A Girl called Cerveza` ab und die gute Stimmung ging auf die Fans über. Coole Ansagen und spontane Liedwünsche erledigten den Rest, selbst bei dem jetzt einsetzenden Regen wurde gemosht, gebangt und die ersten Crowdsurfer wurden auch gesichtet. Das erste Highlight ging natürlich mit der Bandhymne `Empty Tankard`würdevoll zu Ende.
Debauchery mördelten sich auch bluttriefend mit Gasttänzerin durch das Set. Sänger Thomas Gurrath war zwar durch seinen gebrochenen Fuß mit seiner Performance an die Leine gelegt aber auch hier war die Stimmung ziemlich gut. Leider war die Songauswahl bzw. Reihenfolge verbesserungwürdig. Haben die Band auch schon in wesentlich besserer Verfassung gesehen.
Jetzt ging es Schlag auf Schlag. DESTRUCTION enterten die Bühne und präsentierte eine interessante und gut durchdachte Setlist die nahezu alle Klassiker aber auch neuere Schwergewichte unter Volk knallte. Auch das Tribute zu den kürzlich verstorbenen Slayer Gitarristen Jeff Hanneman in Form von eines Intros / ´Face the Slayer` wurde euphorisch gewürdigt. Auch Schmier der Frontmann ließ es sich nicht nehmen einige kurze Statments loszuwerden. Auch hier Daumen hoch ! Fetter Sound und Spass in den Backen und ein weiterer Nackenschlag durch DESTRUCTION. The butcher strikes back.
Die finnische Truppe INSOMNIUM gab sich enorme Mühe die gute Stimmung zu halten. Allerdings war es schwierig nach all den Thrash Metal Granaten mit Dark, Gothic Sound die Meute zum mitmachen zu animieren.
Alles wartete danach auf SODOM die sichtlich motiviert in ihr Set einstiegen und wirklich alle Register zogen um die trotz immer schlechteren Wetter fantastische Stimmung auf den Siedepunkt zu bringen. Aber was soll schon mit solchen Klassiker der Marke `Remember the Fallen `, `Ausgebombt` oder dem finalen Schlussakkkord `Bombenhagel` noch schiefgehen. Nichts und deswgen bereiteten sie die Bühne für U.D.O. vor , der den Spielball nur noch aufnehmen musste und der Altmeister zog alle Asse aus dem Ärmel und überzeugte mit seiner neuen Band mit einem Hitcocktail. Als Zugaben durften natürlich die Accept Evergreens `Metal Heart`und Balls to th Wall` nicht fehlen. Famoser Auftritt.
Der Headliner KREATOR machte wiedermal alles richtig und mischte seine Performance mit einer genialen Setlist aus alten Raritäten und den Geheimtipps der neuen Scheibe. Ein denkwürdiger Abschiedsmassaker den die Fans nicht vergessen werden.
Als Rausschmeißer fungierten MILKING THE GOATMACHINE die den letzten Feierwütigen den glorreichen Rest gaben.
 

KREATOR

Intro : Mars Mantra

  1. Phantom Antichrist
  2. From Flood into Fire
  3. Warcurse
  4. Coma of Souls / Endless Pain
  5. Riot of Violence
  6. Hordes of Chaos
  7. Pleasure to Kill
  8. Death to the World
  9. The Patriarch
  1. Violent Revolution
  2. Civilization Collapse
  3. Phobia
  4. United in Hate

(Akustik Intro by Samy)

  1. Voices of the Dead
  2. Enemy of God
  3. Flag of Hate / Tormentor

 

SODOM

In War and Pieces
Stigmatized
Sodomy and Lust
Surfin‘ Bird
(The Trashmen cover)
The Saw is the Law
Outbreak of Evil
M-16
Burst Command ‚til War
Into the Skies of War
Among the Weirdcong
City of God
Agent Orange
Blasphemer
Remember the Fallen
Bombenhagel

DESTRUCTION

Intro Days of Confusion

  1. Thrash Till Death
  2. Nailed to the Cross
  3. Mad Butcher
  4. Black Magic

(Slayer cover) (Intro only, tribute to Jeff Hanneman)

  1. Eternal Ban
  2. Total Desaster
  3. Carnivore
  4. Hate Is My Fuel
  5. The Butcher Strikes Back
  6. Bestial Invasion
  7. Curse the Gods

 

TANKARD

Intro Heavy Metal Mania

  1. Zombie Attack
  2. The Morning After
  3. Not One Day Dead (But One Day Mad)
  4. Stay Thirsty
  5. Rules for Fools
  6. Die with a Beer in Your Hand
  7. Rectifier
  8. Chemical Invasion
  9. A Girl Called Cerveza
  10. Freibier
  11. (Empty) Tankard

 
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