Category: MusikTag:

Die 3500 Besucher, die sich am Freitag, den 19.11.2010 in die Fürther Stadthalle aufmachten, hatten nur ein Ziel vor Augen: Frei.Wild zu sehen! Die angesagten Südtiroler Band, die momentan mit ihrem neuem Album „Gegengift“ auf Tour sind, füllen, egal wo sie sind, die Hallen bis zum letzten Mann. Und das war in Fürth nicht anders. Auch dort hing schon lange vor dem Einlass das „Ausverkauft – Schild“. Pünktlich um 19 Uhr öffneten sich die Tore und die Massen strömten in die Halle, deckten sich mit Fanartikeln ein und feierten schon mal ihre Lieblingsband.
Raven Henley und Killjoy sorgten ab 20 Uhr im dreiviertel Stunden Takt für die musikalische Einstimmung, aber gegen Philipp und Co. ist kein Ankommen. Schon vor dem Beginn der Show um 22 Uhr waren zahlreiche „Frei.Wild“ – Rufe und Fangesänge durch die Halle zu hören.Umso begeisterter waren die Fans dann, als die Band die Bühne mit einen ihrer neuen Hits „Hoch hinaus“ betrat. Anfangs noch mit Hut begleitet gab sich Philipp mit seinen Jungs spielfreudig wie eh und jeh und heizte dem Publikum immer wieder ein. Es folgten Schlag auf Schlag Klassiker wie „Frei.Wild“, „Sie hat mir nen?Arschtritt gegeben“ (gab es als zusätzliches Bonbon noch in der Akustik – Version), „Weiter immer weiter“, „Südtirol“, sowie eine Hommage auf die Österreicher Band „STS“
mit ihrem Erfolgstitel „Fürstenfeld“. Philipp zeigte sich von dem fränkischen Fans begeistert, bedankte sich bei für ihre Treue und erklärte, „das sie Frei.Wild zu dem gemacht haben, was sie jetzt sind“.
Vom neuen Album folgten Lieder wie „Die Zeit vergeht“, „Mehr als 1000 Worte“, „Allein nach vorn“, „Unser Wille ist unser Weg“ und „Weil du mich verarscht hast“ zu dem die Besucher zum Tanzen aufgefordert wurden.
Bereits nach den ersten Liedern konnte das Publikum eh schon nicht mehr ruhig stehen und ein Pogo nach den anderen folgte. Doch trotz wilden Tanzen, Stagediving und der „Wall of Death“ beim Song „Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben“ zeigte sich die Veranstaltung von ihrer friedlichen Seite und blieb auch von größeren Zwischenfällen, auch zu Freuden der Veranstalter, verschont. Mit dem Lied „Land der Vollidioten“ unterstrich die Band erneut ihre politisch neutrale Stellung und wehrte sich damit gegen den immer währenden Angriffen der Medien und den Journalisten. Doch egal was die Medien auch schreiben – Frei.Wild bewies in ihren eineinhalbstündigen Programm ihre große Publikumsnähe, ihre Spielfreude trotz ständigen Tourneestress und ihre Natürlichkeit und Gradlinigkeit. Diese Qualitäten überwiegen alle Gerüchte und haben sie zu einer Top – Größen des Deutschrocks gemacht.
Aber das war sicher nur der Anfang, denn es geht „Weiter immer weiter…“

Weitere Konzerttermine der „Gegengift“ -Tour 2010

20.11.2010 – Oberhausen – Turbinenhalle (Sold Out)
21.11.2010 – Berlin – Huxleys (Sold Out)
25.12.2010 – Muenchen – Backstage (Zusatzkonzert)
26.12.2010 – X-MAS MEETING Dresden – ACHTUNG VERLEGT IN: Messe
27.12.2010 – X-MAS MEETING Bochum – Zeche (Sold Out)
28.12.2010 – X-MAS MEETING Lindau – Inselhalle
29.12.2010 – X-MAS MEETING Aschaffenburg – Colos Saal (Sold Out)

Weitere Informationen zur Band „FREI.WILD“