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Erstmals fand das Heidenfest am Freitag, dem 17.09.2010 in Geiselwind statt. Als passende Location wurde von den Veranstaltern die MusicHall des Autohof Strohofer gewählt. Die MusicHall bot genügend Platz für die angereisten Besucher.

Twilight of the God

Erstaunlich war, dass so viele junge Metaller die Songs der Band Bathory nicht kannten. Die Veranstalter und die Band Twilight of the God konnten feststellen, dass die Bathory Allstar Tributeband nicht so ganz das Genre der Heidenfest Besucher traf. Die Halle leerte sich kurz nach Beginn von Twilight of the God schlagartig. Viele der Gäste wussten nicht zu schätzen, was die wegweisenden Metal Urgesteine von Bathory geleistet haben.
Es gab wenig Licht, dafür lieber Fackeln. Die Musiker Alan Nemtheanga (Primordial), Frode (Einherjer), Nick Barker (Dimmu Borgir, Cradle Of Filth) Basphemer (Mayhem) und Patrik Lindgren (Thyrfing) wollten nicht im Mittelpunkt stehen. Sie wollten den Urgesteinen ihren Tribut zollen.
Twilight of the God machten mit dem Geiselwinder Publikum eine kleine musikalische Zeitreise durch die Bandgeschichte der Band Bathory und verschafften dem Publikum somit einen kleinen Einblick auf den Hinterlassenschaft von Bathory. Dazu gehörte auch deren Song „blood fire death“.

Ensiferum

Ensiferum, der eigentliche Headliner der Heidenfest Tour 2010 heizten noch einmal ordentlich in der MusicHall des Autohof Strohofer ein. Die Finnen hatten eine großzügige Auswahl an Hammersongs in ihrem Repertoire. ‘Lai Lai Hei’ und ‘Victory Song“ zählen hier wohl zu den größten Erfolgen der Band Ensiferum.
Neben Varg kam ein Großteil der Meute wegen Ensiferum nach Geiselwind, um das Finnische Flaggschiff live erleben zu können. Mitbrüll Songs und Moshpits vor der Bühne waren bei Ensiferum angesagt. Sie versorgten ihre Fans mit dem Notwendigsten, damit sie die zeit bis zum nächsten Liveerlebnis überstehen können. Man konnte feststellen, dass es in der gefüllten MusicHall immer wärmer und heißer wurde. Ensiferum waren nicht gerade unschuldig daran. Sie setzten dem Ganzen noch einen drauf mit dem Song „Abandone“.
Allerdings wurde der Sound zum Ende des Gigs immer lauter. Weniger ist da manchmal mehr. Die Routine und Professionalität Ensiferums war wieder einmal bemerkenswert.
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Equilibrium

Die Münchner Epic – Pagan Metaller von Equilibrium heizten ihren Fans mit Songs wie „Blut im Auge“ oder „Affeninsel“ so richtg ein.
Zu Anfang des Gigs wirkte der Sound ziemlich lasch und schlecht abgemischt. Zum Ende hin wurde der Sound hörbar besser abgestimmt, so kam dann bei dem Song „Met“ auch Jeder soundtechnisch auf seine Kosten.
Ihr dargebotenes Repertoire erstreckte sich von „Met“ bis hin zu „Unbesiegt“ vom aktuellsten Album „Rekreatur“. Bassistin Sandra Völkl lies es sich nicht nehmen, den Krachersong „Affeninsel“ anzukündigen. Live konnte man feststellen, dass die Songs der letzten beiden Alben enorm folk- und auch keyboardlastiger geworden sind als die Songs des Debüt-Album „Turis Fratyr“.
Rund um, Equilibirum konnten definitiv durch ihre Liveperformance beim Publikum der Heidenfest Tour 2010 punkten.
Die Eindrücke der Equilibrium-Fans zu „Robse Dahn“, dem Sänger der Band Equilibrium war unterschiedlichst. Die einen meinten, dass er schon von Hause aus eine viel facettenreichere Stimme als Helge Strang mit sich bringt. Anderen stellten fest, dass Robse´s Stimmfarbe nicht so für den altbekannten Equilibrium-Sound passte.
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Eisregen

Eisregen, ist eine Band, die man lieben oder hassen kann. Die Dark-Metal Band aus Thüringen teilte auch in Geiselwind die Geschmäcker. Mit Sänger Michael „Blutkehle“Roth´s Stimme untermalt mit Franzi „Dr. Franzenstein“ Brinks Keyboardpassagen kann sich nicht jeder damit indendifizieren. Um 19.30 Uhr begannen die Fleischhauskünstler mit ihrem Auftritt.
Gleich zu Anfang des Gigs forderte die Menge lautstark Michaels Nebenprojekt Eisblut. Sie sollten sich jedoch im Klaren sein, dass er an diesem Abend mit Eisregen an den Start gegangen ist. Ihre Texte sind schon viel kritisiert worden. Diese handeln teils von Splatterfilmen, aber auch von gesellschaftlichen Missständen.
Für ihre Fans hatten sie auch den Song Schlangensonnne vom gleichnamigen Studioalbum mit dabei. Das Album veröffentlichten Eisregen im April diesen Jahres.
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Varg

Mittlerweile kann die Coburger Band Varg gelassen auf ihr 5 jähriges Bandbestehen zurückblicken. In den vergangen 5 Jahren haben es die vier Jungs schon weit gebracht. Gigs auf Festivalgrößen wie Wacken oder Metalfest konnten sie verbuchen.
Während des Auftrittes nutze Freki die Zeit um das letzte Album „Blutaar“ ordentlich zu promoten. Die Band Varg trat in gewohnter Besetzung auf mit Freki, Haiti, Managarm, Skalli und Fenrier.
Auch Varg sorgten für reichlichst Headbangfaktor.
Viele Besucher der MusicHall kamen hauptsächlich wegen der Band Varg. Deren stetig wachsende Fangemeinde konnte man an den vielen Varg T-Shirts erkennen.
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Swashbuckle

Die Band Swashbuckle verwöhnten die Gäste der MusicHall mit Piraten-Thrash Metal vom feinsten. Swashbuckle hatten ihr brand neues Album „Crime Always Pays“ im Gepäck. Das Studio Album erschien am 10. September gerade rechtzeitig zur Heidenfest Tour 2010.
Ihr Stil lässt sich nicht 100 % genau definieren. Einflüsse von trashigem Hardcore, Grindcore Elementen ebenso auch Death-Metal Parts waren zu hören.
Die 2005 gegründeten Swashbuckle enterten um 17.45 die Bühnenbretter. Admiral Nobeard wie gewohnt mit Papagei auf der Schulter. Ihre Spielfreude schwabbte aufs Publikum über. Swashbuckle stellten vor ihrem Auftritt noch eine kleine Palme auf der Bühne auf, damit während den Songs richtige Partystimmung aufkommen konnte. Dem mitfeiernden Publikum wurde unter anderem der Song „where victory is penned“ präsentiert.
Eines ist sicher, die Freibeuter aus dem fernen Amerika meldeten sich mit ein richtig starken Album zurück.
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Weitere Informationen zur Heidenfesttour 2010