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Die für Metalfans schon zur Tradition gewordene Crailsheimer Dynamite Night in der Ingersheimer Sporthalle bietet der Region einen Willkommen Jahresabschluss. U.D.O., DORO, Axxis oder Sinner nur um mal einige der Hochkaräter zu nennen standen in den vergangen Jahren dort bereits zwischen Weihnachten und Silvester auf der Bühne.
Für die mittlerweile schon 5. Crailsheimer Dynamite Night konnten die Veranstalter als Headliner keinen geringeren als GRAVE DIGGER eröffnen.
GRAVE DIGGER eine der Dienstältesten deutschen Powermetaller werden in Ingerhseim auf der Crailsheimer Dynamite Night am Samstag 28.12.2013 zum großen Schlag ausholen. Die Jungs um Frontsirene Chris Boltendahl präsentieren neben ihrer noch aktuellen Scheibe „The Clans Will Rise Again“ ein Hitfeuerwerk der Superlative.
Auf ihrer erfolgreichen Tour durchs Land macht das Urgestein des deutschen Heavy Metals auch Halt in Ingersheim bei Crailsheim und hat auch drei weitere namhafte deutsche Bands mit an Bord: Kissing Dynamite, Stormwitch und ELA, alles ihres Zeichens wahre Metaller/Rocker und immer gut für eine großartige Live – Performance.
Kopf der Band ist Frontmann Chris Boltendahl, der mit seiner Stimmgewalt die Bühne beherrscht, sobald er sie betritt.
Grave Digger können mittlerweile auf ein 30jähriges Jubiläum zurückblicken, das sie im gebührenden Rahmen auf den Wacken Open Air 2010 feierten. Im Jahre 2011 stellten sie die Wacken Hymne „Wacken Will Never Die“. August 2012 erschien ihr nunmehr siebzehntes Album „Clash of the Gods“, in der sie die griechische Antike rund um Medusa und Odysseus besingen. Ein weiteres Konzeptalbum der Gladbecker Jungs, denn beim 2010 erschienen Werk „The Clans Will Rise Again“ ging man näher auf die schottische Geschichte ein.
Wer also heiß auf „Heavy Metal Breakdown“ ist und mit Grave Digger und Co. abfeiern möchte, sollte sich Samstag, den 28. Dezember 2013 in der Sporthalle Ingersheim bei Crailsheim dick im Kalender markieren. Karten für die Crailsheimer Dynamite Night, gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen bzw. an der Abendkasse.


 
Im Rahmen ihrer “German Metal Attack 2013” – Tour nahm sich Frontmann Chris Boltendahl von der Band Grave Digger in Regensburg die Zeit für ein kurzes Interview mit unseren Redakteur Christian Schroth. Folgend ein kleiner Ausschnitt des Interviews das gesamte Interview findet ihr unter:
burnout-events.de: 33 Jahre Grave Digger. Ihr habt in dieser Zeit viel erlebt und durchgemacht. Wenn ihr die Möglichkeit hättet das ganze nochmals von vorne zu erleben, würdet ihr es genauso machen, oder was würdet ihr ändern?
Chris Boltendahl: Alles was ich in meiner Karriere mit Grave Digger erlebt habe, sollte auch so verlaufen und hat mich zu dem Menschen gemacht der ich heute bin. Ich glaube dass ich auch ein besserer Mensch geworden bin im Vergleich zu dem vor 30 Jahren, eben auch durch meine Erfahrungen die ich gemacht habe. Ich habe sehr viele Business – Erfahrungen erleben müssen, mal schlechte und mal gute und habe daraus meine Erfahrungen gezogen. Somit kann ich auf eine schöne und gute, mit Höhen und Tiefen geprägte, Karriere zurückblicken, auf die ich stolz bin. Und auch eine Karriere die mich zu dem gemacht hat der ich bin und das werte ich sehr positiv und von daher würde ich gar nichts ändern. Im Endeffekt muss man sehen, dass man auch aus negativen Sachen seine Schlüsse ziehen kann. Wenn man schlau ist oder ein reflektierter Mensch ist, dann kann man damit auch was anfangen. Wenn man kein reflektierter Mensch ist dann macht man immer wieder dieselben Fehler. Und da ich mich für einen reflektierten Menschen halte habe ich daraus sehr viel gelernt.