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Ragnarök verbucht rund 3500 Besucher – Besucherstrom zurückgegangen, Stimmung gleich geblieben.
Zwei friedliche aber stimmungsvolle Tage liegen hinter den Ragnarök – Veranstaltern. Vom Freitag, den 29. April bis Samstag, den 30. April stand in der Lichtenfelser Stadthalle alles im Zeichen des Pagan Metals. Obwohl drei Bands absagen mussten (Shining, HammerHorde und Vrankenvorde) wurde mit Arafel, Abdorned Brood und Helrunar erstklassiger Ersatz gefunden, der die Fans begeistern ließ. Auch ansonsten gab es ein ausgesuchtes Programm, das für jeden Paganfan was bot.

Battlelore live auf dem Ragnarök Festival 2011

Battlelore live auf dem Ragnarök Festival 2011


Freitag waren die Highlights Catamenia (Viking Metal, Finnland), Battlelore mit ihren charismatischen Gesangsduo Kaisa Jouhki und Tomi Mykkänen (Folk Metal aus Finnland), Helrunar (Black Metal aus Deutschland), Graveworm (Viking Metal aus Südtirol) und Enslaved (Pagan Metal aus Norwegen).
Samstag sorgten Arafel (Black Metal aus Israel/Russland), Valkyrja (Black Metal aus Schweden), Manegarm (Viking Metal aus Schweden), Thyrfing (Viking Metal aus Schweden) Twilight of the Gods, das All – Star Projekt zu Ehren der Band Bathory, für volle Moshpits und Crowdsurfer. Ein Metalmarkt im Zelt, diverse Essens- und Getränkestände, ein Wikingerlager und ein „Ficken“- Barzelt sorgten vor dem Eingang nebst den Bierbänken und –tischen für Biergartenatmosphäre. Selbst das Wetter verschonte die Metaller diese zwei Tage, so dass die ganz Mutigen im Zelt nächtigten. Für die anderen gab es die Schlafhalle vis-a-vis von dem Geschehen oder ein Plätzchen in eines der umliegenden Hotels.
Aufgrund von Platzmangel wurde zwar die Fotografenarea gestrichen, aber die meisten Bands mischten sich unter ihre Fans bzw. gaben Autogramme und Fotos bei den zahlreichen Autogrammstunden am Legacy – Stand. Obwohl der Besucher-strom im Gegensatz zum letzten Jahr nachgelassen hat, schmälerte dies nichts an der besonde-ren Stimmung, die beim Ragnarökfestival in der Luft liegt.
Von den netten Security – Leuten und den Crewteam ganz zu schweigen. Ein großes Lob an die Veranstalter, denen die Fans nach den Billing auch die anfängliche Verwirrung (Kreuth oder Lichtenfels als Location) nachsehen und die mit ihrem Organisationstalent zwei reibungslose Tage mit vielen schönen Momenten hinter sich gebracht haben. Danke Ragnarök, wir kommen gerne wieder!
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