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Feuershows, Lichtspektakel und eine Menge guter Musik bestimmten den Abend bei In Extremo und Friends in der Geiselwinder Eventhalle am 14. Dezember. Trotz des ungemütlichen Wetters hatten sich Leute aus Nah und Fern versammelt, um sich die vorläufige letzte Bühnenshow 2012 in Deutschland vom letzten Einhorn und Co.
nicht entgehen zu lassen. Und sie wurden auch nicht enttäuscht: In Extremo warteten mit einen Feuerregen gleich am Anfang auf und versprühten mit Glanz und Glitter Weihnachtsstim-mung, wie man es von den Jungs nicht anders erwartet hatte.

In Extremo - Live in Geiselwind

In Extremo – Live in Geiselwind


Musikalisch gab es einen zweistündigen Streifzug durch ihre größten Hits wie z.B. „Vollmond“, „Erdbeermund“, „Herr Mannelig“ und auch aktuelle Reißer vom „Sterneneisen“ – Album auf die Ohren.
Einer der Gäste, der an dem Abend Geburtstag hatte, durfte mit der Band auch kurzzeitig die Bühne teilen – so spielfreudig und publikumsnah präsentierte sich In Extremo. Für weitere gute Stimmung rund um den ganzen Abend sorgte so manche Showeinlage sowie diverse Meet and Greets – und natürlich auch die anderen Bands. Während bei Ingrimm und Hämatom noch nicht ganz so viel los war, wurden die Gothic Rocker von Mono Inc. aus Hamburg bereits von Anfang an von der Menge frenetisch gefeiert und auch bei ihren Kollegen von Fiddler´s Green ging im wahrsten Sinne des Wortes der (Irishfolk) – Punk ab. Es wurde getanzt, gehüpft und mitgesungen und sich einheitlich und friedlich der „Wall of Folk“ angeschlossen.
Die Pausen während den Bands nutzte man, um die heimische Bar aufzusuchen oder den Merchandise- und Schmuckständen einen Besuch abzustatten. Verrückt, krank oder einfach nur für jeden Spaß zu haben – die Rede ist natürlich von der „meisten Band der Welt“, Knorkator, die vor In Extremo noch mal richtig für Dampf in der Bude sorgte. Dabei wurden nicht nur die Fotografen erst auf die Bühne zitiert und dann runtergejagt, nein eine Besucherin wurde noch über die Köpfe der Menge geschickt und Sänger Stumpens Ganzkörperanzug musste am Ende einen Tanga weichen. Und Musik gab es natürlich auch während den Ansprachen. Die Band ist und bleibt Geschmackssache, ist aber immer wieder ein toller Stimmungsanheizer und hat sich perfekt in das Billing der Bands miteingereiht.
Kurzum ein gelungener Abend mit ausgefeilten Bühnenshows und vielen Licht- und Feuereffekten. Der Hörer bekam nicht nur was für die Ohren, sondern auch fürs Auge an diesen Abend geboten.