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Gäste der Posthalle

Gäste der Posthalle


Die Franken zeigten den Betreibern der Posthalle: Metalevents dieser Art werden beim Publikum richtig gern angenommen. Die 220 Tickets an der Abendkasse waren nach kürzester Zeit verkauft. Somit war die Posthalle am 27.12.2009 wieder einmal ausverkauft. Einige Besucher, die keine Tickets im Vorverkauf oder an der Abendkasse mehr ergattern konnten, mussten wieder den Heimweg antreten. Die Metal hörende Bevölkerung Frankens darf hoffen, dass zukünftig mehr solcher Events in der Posthalle geboten werden. Aber nach Bands wie Six Feed Under, Sodom und den Apokalyptischen Reitern darf man gespannt sein, welche Größen der Metal Szene in den nächsten Jahren die Posthalle entern werden. Auf der Homepage werden schon die nächsten Events der verschiedensten Generes in der Posthalle angekündigt. Von SIDO bis Dying Fetus wird einiges geboten.

Die Apokalyptischen Reiter

Viele Besucher fieberten dem Gig der Apokalyptischen Reiter entgegen. Die Reiter -die Spaßband der besonderen Art- betraten die Bühne. Die Menge wurde von Dr. Pest und Konsorten richtig heftig angepeitscht. Dr. Pest enterte die Bühne wie gewohnt in seinem Lack-und-Leder-Outfit. Schon beim ersten Song der Reiter waren die ersten Crowdsurfer zu entdecken. Je später der Abend wurde, desto mehr hatten die Security´s damit zu tun, die Stagediver sicher wieder auf den Posthallen-Boden zurückzuholen. Großes Lob an der Stelle für die klasse Arbeit der Jungs.
Die Apokalyptischen Reiter verstanden es von der ersten Minute an, das Publikum mit ihrer Show mitzureisen. Sie spielten Songs wie „Adrenalin“ oder „Kleiner Wicht“. Dr. Pest hatte auch bei dieser Tour seine Schaukel mit auf der Bühne. Diese diente auch Fuchs, dem Sänger der Reiter, als Turngerät. Der sehr aktive Sänger hätte eine noch größere Bühne vertragen können. Fuchs nutze jeden noch so kleinen Raum der Bühne, um zu tanzen oder zu hüpfen.
Für die Schrei!nachten Tour konnten bei einem Online-Voting Songs für die Setliste gevotet werden. „Eruption“ konnte sich unter anderem bei dem Online Voting qualifizieren. Dieser Song wurde dem Reiterpublikum bisher noch nicht vor der Schrei!nachten Tour live präsentiert. Auffallend viele Songs der Alben „Samurai“ und „Licht“ wurden den Posthallen-Besuchern zum Besten gegeben. Mit dem Album „Licht“ schafften die Jungs die höchste Charts-Platzierung der Bandgeschichte auf Platz 29 der Deutschen Musikcharts.
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Equilibrium

Die bei Nuclear Blast unter Vertrag stehenden Equilibrium folgten den Newcomern von Akrea. Für einige Gäste wohl auch das Highlight des Abends schlechthin. Equilibibrium ist eine der herausstechendsten Bands des „Epic Metals“. Als Helge Strang die Bühne betrat, war der Jubel groß.
Bei dem von den Fans viel geforderten Song „Met“ warf die Band einige Plastikflaschen mit Equilibriumflaschenbezeichung in die Menge. Was war wohl in den Flaschen?? Natürlich Meeet. Einige Besucher konnte man entdecken, die solch eine Flasche als Andenken an diesen grandiosen Abend mit nach Hause nahmen.
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Akrea

Akrea, die bayerischen Newcomer, konnten sich neben den beiden alten Hasen Reiter und Equilibrium durchaus behaupten. Die Newcomer mit den Einflüssen von Black-, Viking- und Pagan Metal eröffneten den Abend in der Posthalle in Würzburg.
Als Weihnachtsaktion hatten sich die Jungs von Akrea für die Gäste etwas besonderes einfallen lassen. Sie hatten Weihnachtsmännermützen mit Akrea bedrucken lassen, und für 2 Euro am Merchandising-Stand verkauft. Um das Posthallen-Publikum auf die Aktion aufmerksam zu machen, betrat Sebastian Panzer mit der Mütze die Bühne. Diese musste er allerdings nach dem ersten Song ablegen, weil es durchs Publikum und die Scheinwerfer recht heiß auf der Bühne wurde. Schon beim nächsten Song „Imperium“ konnte Sebastian seine stimmlichen Qualitäten unter Beweis stellen.
Je länger die Jungs auf der Bühne standen, desto mehr ging auch das Publikum mit. Die ersten Reihen wussten gar nicht, wann sie eine Headbangpause einlegen sollten.
Mit Songs wie „Triebock“ konnten Akrea die Posthallen-Besucher für sich gewinnen. Als krönenden Abschluss ihres Gigs spielten die Jungs noch zwei Coversongs der Viking Band „Amon Amarth“, mit welchen sie sich beim Publikum verabschiedeten und bedankten.
Hier die Complette Setlist der Jungs von Akrea:
Aufbruch
Imperium
Schwarzer Kern
Dieser Klang
Trugbild
Lebenlang
Triebock
Poua oua voua
2x Amon Amarth Cover Songs
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