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SKATAPULT – SKA Band aus Österreich im Interview mit Burnout-Events
Bevor wir über die neue EP zu sprechen kommen, wie war eure Release-Show?
Super! Obwohl alles schiefgegangen ist. Support ist abgesprungen und unser Techniker war krank. Haben dann aber noch die Kurve gekratzt, Rocky Leon ist als special guest eingesprungen und im Laufe des Abends war die Hütte voll. Im Endeffekt war’s eine riesige Saunaparty, mit gefühlten 45 Grad und tanzenden, gut gelaunten Leuten.
Eure neue EP heißt „Halbe Sachen“, wie kam es  zu dem Namen?
Ursprünglich sollte sie „Aufstand der Hühner“ heißen. Die CD ist ja weitaus fetziger als die letzte und die Klassenkampfanalogie mit Hühner vs. Bauer, so à la Animal Farm hat uns gut gefallen. Wir haben uns dann doch für „Halbe Sachen“ entschieden. Einerseits passt der Name gut, da wir bisher keine Longplayer veröffentlicht haben, wir arbeiten lieber in Detailarbeit an weniger Songs. Andererseits ist die CD weitaus besser produziert als unser letztes Werk. Den Leuten soll nach der vermeintlichen Bescheidenheit alles um die Ohren fliegen.
Inwieweit unterscheidet sich „Halbe Sachen“ von seinem Vorgänger „Tanz dagegen an“?
Never change a winning team. Natürlich haben wir wieder mit unserem Produzenten und Haus-und-Hof-Techniker Hannes Mottl aufgenommen. Das Team ist also das gleiche geblieben, wir haben uns  aber ein super Studio gegönnt und nicht mehr in feuchten Kellern recordet. Der Auftrag war: „Hannes, das Teil muss fett werden“. Und das ist es auch geworden. Ich muss gestehen, nach dem ersten Hören des fertigen mixes hat es sich angefühlt, als wäre ich von einer Dampflokomotive überrollt worden. Es passiert in den Liedern so viel und das macht die Produktion auch spannend. Und das bleibt sie auch nach mehrmaligem Hören.
Ihr habt bereits im September ein Musikvideo zum gleichnamigen Lied „Halbe Sachen“ veröffentlicht. Wie hat sich der Dreh gestaltet?
Zum ersten Mal haben wir mit Daniel Leskowschek und seinem Team von VONDENEN zusammengearbeitet. Wir sind mehr oder weniger direkt nach einem Gig am Nisville Jazz Festival aus Serbien zurückgekommen, hatten dementsprechend Schlafentzug und eben den Videodreh vor uns. Die verstehen aber ihr Handwerk und haben für einen reibungslosen Dreh gesorgt. Er hat uns sogar gefragt, ob er uns eh nicht ungut in Szene gesetzt hat. Unsere Antwort war: „Wir dachten, das sei Sinn der Sache gewesen?“.
Wie geht’s weiter?
Wir stecken grad mitten im Booking für nächstes Jahr (bucht uns, partypeople!). Außerdem spielen wir noch ein paar Gigs in Österreich, haben unser Debüt in Dresden und schreiben an neuen Liedern. Für den  Herbst bzw. Winterbeginn haben wir mit dem Daniel noch ein Musikvideo geplant. Langweilig wird uns nicht.
Interview: Matthias Sendel mit Stanislaus Plügel
Links:
Musikvideo: https://www.youtube.com/watch?v=SHVGLg0GeaY
EP: http://www.viennatmosphere.at/releases/halbe-sachen/
www.skatapult.at
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https://www.facebook.com/vondenen/