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Aufsehen erregt Gonzales immer. Der studierte Jazz-Pianist wurde zunächst durch Produktionen in den Genres Pop, Elektro und Rap bekannt und in den letzten Jahren mit zwei zwischen Klassik und Jazz angesiedelten Klavierwerken von der Kritik wie auch Fans und Konzertbesuchern euphorisch aufgenommen. Sicherlich auch beim Würzburger Hafensommer am Freitag, 26. Juli, ab 21 Uhr auf den Talavera-Mainwiesen.
Gonzales gilt als einer der humorvollsten Entertainer der Gegenwart, ein Paradiesvogel, der wirklich in allen ,Palästen’ zu Hause ist, sei es im Underground oder in der Hochkultur und ob er nun mit Helge Schneider einen Piano-Battle veranstaltet, mit einem mehr als 27 Stunden langen Dauerkonzert einen Weltrekord aufstellt oder als Produzent von Feist zu Grammy-Ehren kommt.
Bis zur Vollendung der jüngsten Platte „Solo Piano II“ hat das selbst ernannte musikalische Genie eine weite musikalische Reise hinter sich gebracht: Er saß für andere Künstler hinterm Mischpult (Jamie Lidell, Feist, Jane Birkin. Mocky, Katerine) und produzierte mehrere Alben, die für den Grammy nominiert wurden; seine Hände sind die von Serge Gainsbourg in Joann Sfars Film über den französischen Chansonnier; er ist ein jüdisch-kanadischer Hip-Hopper, der den Berliner Underground erobert und Liebling der Pariser Kulturszene wird. Mit seinen eigenen Platten und Auftritten erhielt er große Anerkennung als genreübergreifender Künstler und begnadeter Pianist.
Tickets gibt’s bei der Tourist Information im Falkenhaus am Markt, Tel.:0931/37-2398
Mo – Fr 10.00 – 18.00 Uhr; Sa, So und Feiertag 10.00 – 14.00 Uhr. Online-Tickets:
www.adticket.de/Hafensommer-Wurzburg.html (VVK zzgl. 10 % Vorverkaufsgebühr und 1,20 € Systemgebühr)
Mehr Informationen unter www.hafensommer-wuerzburg.de.