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Filmkritik und Publikum schätzen an Axel Prahl besonders die Rolle der glaubhaften, bodenständigen Figur. Prahl macht in seinen Liedern gerade dort weiter. Er ist auf höchst musikalische Weise ganz bei sich selbst und zeigt uns doch auch vieles, was wir von ihm noch nicht kennen: Prahl singt Prahl, Songs, die aus der eigenen Feder und dem eigenen Erleben entsprungen sind – mit Blick aufs Mehr. Nachzuhören beim Würzburger Hafensommer am Donnerstag, 25. Juli, 20.30 Uhr auf den Talavera-Mainwiesen.
Der Musiker Prahl räsoniert und randaliert, säuselt und seufzt. Er ist bissig bis blauäugig brav, rührt, verführt und taucht uns in ein höchst vergnügliches, bisweilen sogar investigatives Wechselbad der Gefühle. Wenn Axel Prahl nun zu Gitarre und Mikrofon greift, hat dies nichts mit dem Wunsch nach weiterer Beförderung zu tun, oder damit, als singender Tatort-Kommissar in Erscheinung zu treten. Es ist einzig einem bislang sträflich vernachlässigtem Bestandteil des eigenen Lebensentwurfes geschuldet, hat er doch ursprünglich seine Karriere im Grunde als Musiker begonnen. Als Achtjähriger bekam er aus einem schwachbunten Quelle-Katalog die erste Gitarre, als Dreizehnjähriger träumte er davon, mal eine Schallplatte zu machen, als junger Mann versucht er sein Glück mit einem Musikstudium fürs Lehramt in Kiel, um es dann doch zunächst lieber als Straßenmusikant in Spanien finden zu wollen. Doch „gut Ding will Weile haben“! Ein spontaner Auftritt vor einigen Jahren in der Berliner Columbiahalle mit Andreas Dresen, einem der wichtigsten Regisseure Deutschlands, mit dem Prahl immer wieder gerne arbeitete („Halbe Treppe“, „Willenbrock“, „Nachtgestalten“), war der emotionale Anlass, um 2011 ein Album zu veröffentlichen und auf Tour zu gehen – und Axel Prahl singt nicht irgendwas!
Tickets gibt’s bei der Tourist Information im Falkenhaus am Markt, Tel.:0931/37-2398
Mo – Fr 10.00 – 18.00 Uhr; Sa, So und Feiertag 10.00 – 14.00 Uhr. Online-Tickets:
www.adticket.de/Hafensommer-Wurzburg.html (VVK zzgl. 10 % Vorverkaufsgebühr und 1,20 € Systemgebühr)
Mehr Informationen unter www.hafensommer-wuerzburg.de.